|
Oben
auf dieser Seite: die aktuelle Erklärung des
Asse 2-Koordinationskreises,
unten: Zeitleiste
der Ereignisse seit 2009
|
ASSE-watch
|

|
|

|
Lichterkette2012
ein großer Erfolg: Weit
mehr als 24.000 Menschen bilden Lichterkette von
Braunschweig-Thune über Asse nach Konrad
An
viele Streckenabschnitten, auch außerhalb von Ortschaften
standen die Menschen dicht an dicht, im Abstand von einem oder
zwei Metern um die Lichterkette zu bilden und ein klares Zeichen
zu setzen: „Ein Jahr nach Fukushima laufen immer noch
Atomanlagen und mit der Rückholung aus der ASSE II ist
nicht begonnen worden. Wir akzeptieren kein ‚Restrisiko‘,
keine ‚Niedrigstrahlung‘ und keine Flutung des
Atommülls!”
Hunderte
Menschen trafen sich schon am Sonntagnachmittag auf dem
Wolfenbütteler Stadtmarkt zur AufTAKTkundgebung.
Streckenkoordinatorin Erica Neumann eröffnete die Kundgebung
und leitete eine Schweigeminute ein, im Gedenken an die Opfer von
Erdbeben und Tsunami in Japan am 11. März letzten Jahres
sowie im Gedenken an die Opfer der vom Erdbeben ausgelösten
Reaktorkatastrophen von Fukushima. Bodo Walther, Vorsitzender
des Japan-Arbeitskreises der evangelischen Landeskirche, konnte
aus den Eindrücken seiner letzten Japan-Aufenthalte
berichten: „Durch
diesen Super-Gau wurde das ganze Land in seinen Grundfesten
erschüttert. Nahezu reflexartig setzte die Maschinerie des
Abwiegelns, der Beschwichtigung und der Verschleierung ein.
Betreiber, Regierung und Aufsichtsbehörden versuchten das
wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen.”
Andreas
Riekeberg vom Asse II-Koordinationskreis beschrieb die Folgen
eines Verbleibs des Atommülls in der Asse: „Wer
den Atommüll in der Asse lässt, der nimmt in Kauf, dass
der Atommüll aufgelöst und ausgepresst wird. Das droht,
das Wasser der ganzen Region zu kontaminieren. Das darf nicht
sein, soweit darf es nicht kommen. Wir wollen kein Opfergebiet der
Atomindustrie werden. Genausowenig wie Gorleben, wie Morsleben
oder wie Salzgitter mit dem Schacht Konrad.”
Streckenkoordinatorin
Eleonore Bischoff (WAAG) sagte, es gelte auch nach Fukushima und
in Bezug auf die Asse, was Inge Aicher-Scholl vier Wochen nach
Tschernobyl am 23.5.1986 formulierte: „Jetzt
werden wir nicht mehr sagen können, / wir hätten von
nichts gewusst [...] Wenn wir heute nichts dagegen unternehmen, /
werden sie sich morgen bedanken / für unser Stillhalten und
unsere ,Vernunft' / Jeder muss überlegen, was er tun kann. /
jeder an seiner Stelle." Zum
Abschluss wurden Origami-Kraniche an die Teilnehmer verteilt. Die
in Wolfenbüttel schon vor zwei Jahren von der WAAG begonnene
Aktion „1.000 Kraniche für eine atommüllfreie
Asse” hatte durch die Katastrophe in Fukushima eine neue
Aktualität bekommen. Musikalisch wurde die
AufTAKTkundgebung von den beiden Duos Sandalwood und Johanna Kreiß
& Maximilian Reinhard gestaltet, letztere sangen zum Abschluss
„Wir
lassen die Kraniche fliegen” von
Klaus W. Hoffmann.
Hier
die komplette
Presseerklärung,
der Redebeitrag
von Bodo Walther
und
der Redebeitrag
von Andreas Riekeberg
|



|
|
|
|
|
Erklärung
des Asse 2-Koordinationskreises vom Mittwoch, 18. Januar
2012
Eine
Frage an Bundesumweltminister Röttgen: Michael
Sailer noch als Vorsitzender der Entsorgungskommission haltbar?-
Der
Asse II-Koordinationskreis, der Zusammenschluss der
Bürgerinitiativen und
Gruppen zur Asse, fordert von Bundesumweltminister Röttgen,
aus den jüngsten Äußerungen von Dipl.-Ing. Michael
Sailer die Konsequenzen zu ziehen und ihn von seinen Ämtern
zu entbinden.
Michael
Sailer hat am 17.1.2012 gegenüber der Braunschweiger Zeitung
erklärt, der Fachworkshop des Bundesamtes für
Strahlenschutz könne „keine konkreten Resultate“(1)
hervorbringen. Sollte Herr Sailer der Meinung sein, dass dies
gilt, gleich ob mit oder ohne seine Anwesenheit bei diesem
Workshop? (...)
Dipl.-Ing.
Sailer ist gegenüber einer Räumung des Atommülls
aus der Asse seit vielen Jahren vorfestgelegt, auch schon vor dem
Optionenvergleich. Er stellt die Probleme der Rückholung
breit dar und verharmlost die Auswirkungen der Flutung des
Atommülls in Asse II.
Auch
die der Räumung der Asse vorgeschaltete Faktenerhebung geht
auf eine Intervention der Entsorgungskommission (ESK) vom 5.1.2010
zurück (2) und hat sich mittlerweile als Blockade der
Rückholung und als Hintertür zum Ausstieg aus der
Rückholung erwiesen.
So
müssen wir ihm und dem Bundesumweltminister die Frage
stellen: Wie
kann jemand wie Herr Sailer noch länger ESK-Vorsitzender
sein?
Fußnoten: (1)
Artikel
„Disput vor Asse-Konferenz“,
im
Asse II - Koordinationskreis arbeiten unter anderem mit: Aktion
Atommüllfreie Asse Wolfenbüttel • Anti-Atom-Plenum
Braunschweig • Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad e.V. •
Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) • BUND Kreisgruppe
Wolfenbüttel • Ev.-luth Kirchengemeinde St. Thomas
Wolfenbüttel • AufpASSEn e.V. • BASA Bürger
Aktion sichere Asse • Bündnis 90/Die Grünen,
Kreisverband Wolfenbüttel • Jugendumweltnetzwerk
Niedersachen, AK Asse • Robin Wood e.V. • SPD Ortsverein
Denkte/Kissenbrück und Remlingen• Umweltschutzforum
Schacht-Konrad Salzgitter e.V. • WAAG (Wolfenbüttler
AtomAusstiegsGruppe) • sowie zahlreiche Einzelpersonen
|
|
|
|
Presseerklärung
des Asse 2-Koordinationskreises vom Dienstag, 3. Januar 2012
Asse
II: Rückholung organisieren statt aussitzen! -
Der
Asse 2-Koordinationskreis stellte auf der Pressekonferenz in
Hannover am 3.1.2012 fest: „Die
Verantwortung für die Rückholung des Atommülls aus
der Asse liegt bei Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Herr
Dr. Röttgen, bekennen Sie sich zur Rückholung! Nehmen
Sie Ihre Führungsverantwortung für die Sanierung der
Asse endlich wahr!“
Zur Rückholung gehören
die Beschaffung von Bergetechnik, der Aufbau von geeignetem
Personal und die Erstellung eines Regelwerks passender
Vorschriften – im Sinne einer lernenden Organisation. „Auf
allen drei Feldern verhalten sich das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS), Bundesumweltministerium (BMU) und das
niedersächsische Umweltministerium (NMU) bislang abwartend.
Abwarten ist aber angesichts des Zustandes des Bergwerkes nicht zu
verantworten“, so Andreas Riekeberg vom Asse
2-Koordinationskreis.
Vor zwei Jahren hat das Bundesamt für
Strahlenschutz verkündet, dass der Atommüll aus der Asse
zurückgeholt werden soll, weil ein sicherer Einschluss nicht
gewährleistet werden kann. Ein Salzbergwerk mit Laugenzutritt
kann nicht „langzeitsicher” geschlossen und sich
selbst überlassen werden!
Das BMU hat jedoch die
Faktenerhebung als Vorbedingung für die Rückholung
gestellt. Drei Jahre sollte diese dauern – zwei davon sind
mittlerweile verstrichen. Es mehren sich die Zeichen, dass weder
das BfS noch das BMU oder das NMU die Rückholung bislang
ernsthaft wollen.
Rückholung:
1. als Chefsache behandeln, 2. sie organisieren und 3. nicht
verzögern 1)
Wir erwarten vom Bundesumweltminister, dass er dieses größte
radioaktive Problem Deutschlands als solches anerkennt und die
unvermeidliche Rückholung des Atommülls endlich zur
Chefsache macht. Hier ist höchste Priorität notwendig –
politisch, personell und finanziell. Vor zwei Wochen wurde ein
Vermerk des BfS an das BMU veröffentlicht und damit gezielt
Zweifel an der Rückholung geschürt. Wir befürchten
weitere politische Manöver gegen die Rückholung,
insbesondere von Michael Sailer, Vorsitzender der
Entsorgungskomission des Bundes, der für das BMU arbeitet und
sich schon vor dem Optionenvergleich gegen die Rückholung des
Atommülls ausgesprochen hat – ohne die Gefahren einer
Flutung der Asse darzustellen.
2) Wir fordern das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) auf, endlich mit Hochdruck an der
Organisation der Rückholung des Atommülls aus der Asse
zu arbeiten. Die Rückholung ist als ein Projekt zu
organisieren – doch bislang gibt es im BfS kein Projekt
namens „Rückholung”, es gibt weder eine
Projektorganisation noch gar einen Verantwortlichen dafür.
3)
Wir verlangen vom niedersächsischen Umweltministerium, dass
es der zeitlichen Enge Rechnung trägt. Das gesamte
Genehmigungsverfahren muss zügig betrieben werden, Auflagen
müssen technisch machbar und zeitnah realisierbar sein. Das
Land Niedersachsen darf das Projekt „Rückholung“
nicht verzögern – z.B. indem es die Annahme von
Betriebsabfällen wie im Fall der Asse-Lauge
verweigert. (...) 5
Jahre nach der „Remlinger Erklärung“ fordern wir
mit Nachdruck : - Keine Flutung des Asse-Schachtes, auch nicht
getarnt als „Vollverfüllung” oder
„Notfallmaßnahme“! - Beginnt endlich mit der
Rückholung! - Jetzt Bergetechnik beschaffen, Personal
aufbauen und Regelwerk schaffen! - Jeder Kubikmeter geborgenen
Atommülls ist ein Sicheheitsgewinn!
|
|
|
|
|
|
|
Januar
2012:
Die
Pressekonferenz des Asse 2-Koordinationskreises am 3.1.
erfährt große Aufmerksamkeit, um 5.1. muss in einer
weiteren Presse-Erklärung auf die Verantwortlichkeit von
Umweltminister Röttgen hingewiesen werden. Im Umfeld des
BfS-Fachworkshops zur Asse entwickelt sich eine längst fällig
Diskussion um den Vorsitzenden der ESK, Michael Sailer, der seit
vielen Jahren gegen die Rückholung arbeitet.
Dezember
2011:
Die
ersten Schritte zur sog. „Faktenerhebung”, die vom
Bundesumweltministerium vor die Rückholung geschaltet worden
war, lassen immer noch auf sich warten. Auflagen und ihre
umständliche Erfüllung verzögern das Anbohren der
ersten Kammern. Ein Memorandum aus dem BfS sorgt für
Aufregung und führt zu zwei Entgegnungen des A2K am 23.12 und
am 27.12.2011.
Juli
2011
Das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beabsichtigt, den Atommüll
aus der Asse zurückzuholen. Für den zurückgeholten
Müll soll ein Zwischenlager erstellt werden, denn er muss vor
einer auf Dauer angelegten Lagerung möglicherweise für
Jahre und Jahrzehnte zwischengelagert werden. Diese
Zwischenlagerung muss so erfolgen, dass sie den höchstmöglichen
Sicherheitsstandards folgt und von ihr die geringstmögliche
Belastung der Bevölkerung ausgeht.
Der
Asse II-Koordinationskreis fordert für den Standort eines
solchen Zwischenlagers ein nachvollziehbares, zügiges,
kriterienbasiertes und ergebnisoffenes Auswahlverfahren. Hier
die Presseerklärung dazu.
Ereignisse
um die Asse seit 2009 sowie Quellen dazu: siehe unten
Die
Situation:
In
das Atommüll-Lager Asse II bei Wolfenbüttel dringen
täglich 12 m³ Lauge ein und es ist auf längere
Sicht einsturzgefährdet. Vom 4.4.1967 bis 31.12.1978 wurden
hier rund 49.000 m³ Atommüll eingelagert. Schon zu
Beginn gab es Warnungen vor dieser Einlagerung, doch wurden Zug um
Zug rund 125.000 Fässer mit sogenanntem „leicht“
radioaktivem Abfall (LAW) und 1.300 Fässer mit „mittel“
radioaktivem Abfall (MAW) unter Tage deponiert. Dabei liegt die
Unterscheidung LAW-MAW nur in der Radioaktivität an der
Oberfläche der Fässer, die lediglich als
Transportbehälter konzipiert waren, nicht als Lagerbehälter.
14.779 Fässer mit Betonabschirmungen, die LAW deklariert
waren und in die LAW-Kammern eingelagert wurden, enthielten in
Wirklichkeit MAW.
40
Jahre lang wurden
die Menschen an der Asse, im Landkreis Wolfenbüttel und in
der ganzen Republik über den Atommüll getäuscht.
Gegen eine Fortführung der Täuschungen hilft nur
Wachsamkeit der Bevölkerung und Öffentlichmachung der
Kritik. Viele Gruppen sind daran beteiligt, sie koordinieren sich
im ASSE-II-Koordinationskreis auf
der Basis der Remlinger
Erklärung
vom
4.4.2007.
Die
Belastung für Personen an der der Asse durch die abgegebenen
Radionuklide liegt ungefähr bei dem 10fachen Wert dessen, was
Personen an Atomkraftwerken erdulden müssen. Die Emissionen
von radioaktivem Kohlenstoff (C-14) und Wasserstoff (H-3 /
Tritium) liegen in der Größenordnung der Abgaben von
Atomkraftwerken. Ausführlicher dargestellt wird dies in einer
Zusammenstellung
aus
dem Parlamentsbericht
„Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung”
der
Bundesregierung über das Jahr 2008 und dem entsprechenden
Gesamtbericht.
Allerdings
werden die Emissionen im Fall der Asse nicht durch einen Dutzende
von Metern hohen Schornstein weit verteilt, sondern über
einen lediglich 11 m hohen Diffusor
abgegeben.
Das sollte bei der Suche nach den Ursachen für die erhöhten
Leukämie- und Schilddrüsenkrebs-Raten in der
Samtgemeinde Asse sowie für den erheblichen Überschuss
von Jungen in den Geburtsjahrgängen 1971-1979 nicht
unberücksichtigt bleiben.
|
|
|
Impressum
|
|
AG
Schacht Konrad
|
Aktion
atommüllfreie Asse
|
Asse2.de
|
AufpASSEn!
e.V.
|
|
Anti-Atom
aktuell
|
Bürgeraktion
sichere Asse (BASA)
|
WAAG
- Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe
|
ContrATOM
zur Asse
|
|
|
Wie
weiter mit der Asse? Rückholung
- nicht Umlagerung oder
Flutung !
Anfang
2009 übernahm das Bundesamt für Strahlenschutz die
Betreiberfunktion, gründete die Asse GmbH als
Betreibergesellschaft der Schachtanlage. Das BfS kündigte die
Ausarbeitung der Kriterien für eine Beurteilung verschiedener
Optionen für die Schließung der Schachtanlage und des
Atommüll-Endlagers Asse an, zu denen Machbarkeitsstudien
erstellt werden sollten.
Die
Versprechen von Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung
wurden aber nur zögerlich und schleppend erfüllt, so kam
es im Laufe des Jahres 2009 zu einer Reihe von Stellungnahmen aus
Bürgerinitiativen und auch des gesamten
ASSE-II-Koordinationskreises zum Vorgehen des BfS. Diese und
einige darauf reagierende Erklärungen des BfS sowie wichtige
Dokumente im Diskussionsprozess sind hier dokumentiert oder
verlinkt.
Wer
sich über aktuelle und vergangene Vorkommnisse im Betrieb der
Asse informieren möchte, findet viele Details und sachkundige
Hintergrundinformationen auf asse2.de.
|
|
|
|
Ereignisse
|
Quellen
|
|
|
|
19.1.2012 Die
Beteiligten des BfS-Fachworkshops bekräftigen den Willen zur
und die Möglichkeit der Rückholung des Atommülls
aus der Asse.
|
Bericht
in der Braunschweiger Zeitung
Bericht
im Tagesspiegel
DLF-Sendung
|
|
|
|
17.-19.1.2012 Zum
BfS-Fachworkshop
über die Asse
am
18./19.1. formuliert der Asse 2-Koordinationskreis seine
Anforderungen und informiert über das Fernbleiben des
ESK-Vorsitzenden und Rückholungs-Gegners Michael Sailer vom
„Öko”-Institut. Sailer erklärt sich
gegenüber der Braunschweiger Zeitung zur übergeordneten
Instanz – daraufhin fordert der A2K am 19.1. Umweltminister
Röttgen auf, ihn von seinen Ämtern in der ESK zu
entbinden.
|
Presseerklärung
des A2K vom 17.1.2012
Bericht
in der Braunschweiger Zeitung
Presseerklärung
des A2K vom 19.1.2012
|
|
|
|
16.1.2012 Asse-Durchblicke
Nr. 2 erscheinen, mit den Presse-Erklärungen vom 23.12. bis
5.1. und weiteren Hinweisen
|
Asse-Durchblicke
Nr. 2 – Januar 2012
|
|
|
|
4./5.1.2012 Umweltminister
Röttgen äußert sich zur Asse, der A2K erklärt
daraufhin: „Herr Röttgen, Sie sind
verantwortlich: Atommüll-Bergung aus der Asse duldet kein
Abwarten!”
|
Bericht
über Gespräch mit Röttgen in der BZ
Presseerklärung
des A2K vom 5.1.2012
dpa-Meldung
in der BZ: „Asse-Anwohner ermahnen Röttgen zum Handeln”
|
|
|
|
3.1.2012 Pressekonferenz
des Asse2-Koordinationskreis in Hannover: „Rückholung
organisieren statt Aussitzen!”
|
Presseerklärung
vom 3.1. mit Hintergrundpapier
Agenturmeldungen:
dpa / dapd / epd eigenständig: taz / ND
|
|
|
|
27.12.2011 Der
A2K weist erneut das Strömungs- und Transportmodell von Dr.
Krupp zu den Folgen einer Asse-Flutung hin: die Auspressung von
kontaminierten Gasen und Flüssigkeiten.
|
Presseerklärung
des A2K vom 27.12.2011
Online-Artikel
der Braunschweiger Zeitung vom 27.12.
Strömungs-
und Transportmodell von Dr. Krupp
|
|
|
|
22./23.12.2011 Flutungsbefürworter
aus BfS/BMU spielen einen Vermerk aus dem BfS der Presse zu. Der
A2K protestiert gegen diese politischen Manöver und fordert
Minister Röttgen auf, Verantwortung für die Sanierung
der Asse zu übernehmen.
|
Presseerklärung
des A2K vom 23.12.2011
Online-Meldung
der Braunschweiger Zeitung vom 22.12.
ca.
50 online-Veröffentlichungen aufgrund einer dpa-Meldung von
14.00 Uhr am 27.12., z.B.auf stern.de
29.12.:
BfS-Präsident König äußert sich in der BZ zu
den Vorgängen
|
|
|
|
15.-20.12.2011 Das
BfS richtet drei ODL-Messstellen für Gamma-Strahlung ein,
allerdings nur östlich des „Diffusors”, durch den
radioaktiv kontaminierte Luft aus der Asse austritt.
|
Blogbeitrag
der WAAG dazu
Meldung
von t-online
Zeitungsartikel
vom
19.12.2011
|
|
|
|
10.7.2011 Der
Asse II-Koordinationskreis fordert für den Standort eines
Zwischenlagers für aus der Asse rückgeholten Atommüll
ein zügiges, kriterienbasiertes und ergebnisoffenes
Auswahlverfahren.
|
Presseerklärung
des Asse II-Koordinationskreises „Zwischenlager-Standort für
den Atommüll aus der Asse nach klaren Kriterien mit offenem
Ergebnis suchen!”
|
|
|
|
5.7.2011 Das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt in der Sitzung des
Asse 2-Begleitgremiums (A2B) die Pläne zur Abteufung eines
neuen Schachts Asse V vor. Damit soll die Rückholung des
Atommülls beschleunigt werden. Damit verbunden ist die
angezielte Einrichtung eines Zwischenlagers in Schachtnähe.
|
Zeitungsbericht
„Neuer Asse-Schacht im Schutzgebiet?”
|
|
|
|
11.12.2010 Auskünfte
der Bundesregierung über das Jahr 2008 lassen vermuten, dass
die radioaktive Belastung für Personen um die Asse ca. 10 mal
so hoch ist wie für Personen um Atomkraftwerke.
|
Zusammenstellung
„Radioaktive Belastung durch die Asse”
Parlamentsbericht
„Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr
2008”, S. 16
Gesamtbericht
„Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr
2008”, S. 132
|
|
|
|
7.12.2010 Die
Öffentlichkeit wird darauf aufmerksam gemacht, dass in
Remlingen, nahe der Asse, von 1971-2008 ein erheblicher Überschuss
an Geburten von Jungen (401) gegenüber den Geburten von
Mädchen (315) besteht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses
auf Zufall zurückzuführen ist, beträgt 1,2 %. Am
extremsten war die Ungleichverteilung im Zeitraum 1987-1994
(104J:65M), die Wahrscheinlichkeit, dass dies auf Zufall
zurückzuführen ist, beträgt nur 0,8%. Ein
etwaiger Zusammenhang mit der Einlagerung von Atommüll oder
auch mit der Abluft des Atommüll-Lagers ist nicht geklärt.
|
Erster
Zeitungsbericht vom 8.12.2010
Aufstellung
der Geburten im Landkreis Wolfenbüttel 1981-2008, mit
Unterscheidung 1971-1978 / 1979-2008
Aufstellung
der Geburten im Landkreis Wolfenbüttel 1971-1978 / 1979-1986
/ 1987-2002 / 2003-2008
|
|
|
|
27.11.
- 9.12.2010 Verschiedene Ministerien und Ärzte (v.a.
Radiologen) versuchen darzulegen, dass die Häufungen nichts
mit dem Atommüll in der Asse zu tun haben und die Belastung
durch die Asse unerheblich sei.
|
Bericht
„"Kein Hinweis auf eine radiologische Belastung durch
die Asse"” in der Braunschweiger Zeitung vom
10.12.2010, S. 3
"Neue
Diagnostik erklärt Krebs-Rate" Braunschweiger Zeitung
vom 8.12.2010
„Wolfenbüttel:
"Kein Zusammenhang zwischen Asse und Krebs"”,
Braunschweiger Zeitung vom 27.11.2010
|
|
|
|
28./30.11.2010 Das
BfS behauptet zeigen zu können, dass von der Asse gegenwärtig
keine Gefahren ausgehen. Aus dem A2K kommen Nachfragen
bezüglich der Messung von Tritium und bezüglich dessen
radiologischen Potentials.
|
Offener
Brief an das BfS
„Asse-Kritiker
zweifeln Strahlungsmessungen am Atommülllager an”,
Wolfenbütteler Zeitung vom 30.11.2010
Antwort
des BfS
|
|
|
|
25.11.2010 Es
wird bekannt, dass in der Samtgemeinde Asse eine auffällig
erhöhte Anzahl von Männern an Leukämie erkrankt ist
und eine auffällig erhöhte Anzahl von Frauen an
Schilddrüsenkrebs
|
Leukämie-Fälle
in der Asse häufen sich
|
|
|
|
27.10.2010 Der
A2K bekräftigt die Forderung nach einer detaillierten Planung
der komplexen Aufgabe: Rückholung des Atommülls aus der
Asse, anlässlich einer SPD-Veranstaltung zur Asse in
Schöppenstedt.
|
Flugblatt
vom 27.10.2010
|
|
|
|
10.9.2010 Der
A2K veröffentlicht einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin
Merkel. Darin werden ihre frühe Mitwisserschaft bezüglich
der Sicherheitsprobleme in der Asse und ihr Eintreten für
eine Laufzeitverlängerung der atommüllproduzierenden AKW
in Verbindung gebracht.
|
Offener
Brief an BK Dr. Merkel vom 6.9.2010 Presseerklärung
zum Offenen Brief
|
|
|
|
10.9.2010 Der
„Inventarbericht” zur Asse wird mit zwei Monaten
Verzögerung veröffentlicht und enthüllt, dass
14.779 Fässer mit Betonabschirmung bei der Einlagerung
mittelradioaktiven Müll enthielten.
|
Inventarbericht Artikel
in der Wolfenbüttler Zeitung vom 10.9.2010
|
|
|
|
9.9.2010 Das
BfS lädt die Presse zur Berichterstattung über die sog.
„Kalterprobung” des Anbohrens von Atommüllkammern
ein.
|
Artikel
in der Wolfenbütteler Zeitung vom 10.9.2010
|
|
|
|
6.9.2010,
früher Morgen Die Bundesregierung schließt mit
vier Konzernen der Atomwirtschaft einen zunächst
geheimgehaltenen Vertrag über die weitere Produktion von
Atommüll.
|
”Geheim”vertrag Analyse
des Vertrages durch .ausgestrahlt
|
|
|
|
September
2010 Die erste Ausgabe der „Asse-Durchblicke”
als Informationsblatt des A2K erscheint.
|
Asse-Durchblicke
Nr. 1, September 2010
|
|
|
|
3.6.10,
abends Das BfS informiert
in Remlingen über seismische Messungen, die für den
Winter 2011/2012 geplant sind.
|
Artikel
in der Wolfenbütteler Zeitung vom 5.6.2010
|
|
|
|
3.6.10,
morgens Auf einer
Pressekonferenz des A2K in Hannover stellt Dr. Ralf
Krupp sein hydrogeologisches
Strömungs- und Transportmodell dar,
das zeigt: innerhalb weniger Monate bis Jahre nach einer
Vollverfüllung der Asse werden durch Gas- und Gebirgsdruck
unweigerlich radioaktive Teilchen an die Oberfläche
kommen. Dr. Frank Hoffmann (A2K)
fordert vom BfS die Vorlage einer differenzierten Planung für
die Rückholung und geeignete Maßnahmen, um die Bergung
des Atommülls als ingenieurtechnische Aufgabe anzugehen.
|
Quellen: 1.
Presseerklärung des Asse II-Koordinationskreises 2.
Pressemappe mit Hintergrund-Informationen zu den
Vorträgen
Berichte:
Braunschweiger
Zeitung: „Für
Extremfall in der Asse von vornherein
planen“ NDR: Bürgerinitiativen
erheben Vorwürfe gegen Bundesamt
|
|
|
|
6.5.2010 Michael
Sailer (Öko-Institut, Vorsitzender der ESK/SSK Ad-hoc-AG
Asse) propagiert weiterhin die Verfüllung der Asse, zuletzt
vor dem Deutschen Atomforum. Die Asse II-Begleitgruppe hat
freundlich und entschieden gekontert.
|
Braunschweiger
Zeitung: 1. „Massive
Zweifel an Asse-Räumung“ 2.
„Die
Zeitpläne für die Asse sind total
überoptimistisch“ Stellungnahme
der ESK zur Rückholung
Offener
Brief der Asse
II-Begleitgruppe dazu
|
|
|
|
27.4.2010 Das
BfS informiert in Remlingen über die Notfallplanung, die eine
Flutung des Bergwerkes vorsieht. Dabei wird vernachlässigt,
dass die Asse mehrere Zutrittsstellen habe könnte und somit
in geflutetem Zustand ein „Fließgewässer“
darstellen würde. Außerdem wurde erst auf Nachfrage
bestätigt, dass die Betriebsplanungen vorsehen, Zutritte bis
500 m³/Tag beherrschen zu können.
|
Berichte
der Braunschweiger Zeitung: 1.
„Ab
500 Kubikmeter Lauge wird es ernst“ 2.
„Wenn
zu viel Wasser in das Atommüll-Lager läuft“
Eigenbericht
des BfS
|
|
|
|
28.3.2010 Prof.
Rolf Bertram beschreibt die chemischen Folgen einer Flutung der
Asse
|
„Sicherheitsgefährdende
chemische Prozesse“
-
Artikel in der Zeitschrift
„anti-atom-aktuell“
|
|
|
|
9.2.2010 Rückblick
auf die Ereignisse im Januar 2010
|
Asse
II – nach dem Optionenvergleich
– Artikel
für
die Zeitschrift „anti-atom-aktuell“
|
|
|
|
8.2.2010 Dr.
Ralf Krupp (Arbeitsgruppe
Optionenvergleich)
macht seine Berechnungen über den Austritt von Radionnukliden
im Fall der Flutung („Verfüllung“) der Asse
zugänglich. Sein Fazit: bei dieser Option müsste
„bereits nach wenigen Jahrzehnten mit Kontaminationen im
Bereich der Biosphäre gerechnet werden. Sobald infolge
Gasbildung und Konvergenz radioaktive Lösungen ins
Nebengebirge ausgepresst würden, würden diese innerhalb
eines oder weniger Jahre auch in hoher Konzentration die
Oberfläche erreichen. – Von einer Vollverfüllung
der Schachtanlage Asse II muss daher dringend abgeraten werden.“
|
Dr.
habil. Ralf Krupp: „Strömungs- und Transportmodell,
Langzeitsicherheit Asse II“
|
|
|
|
15.-21.1.2010 In
etlichen Mediendarstellungen werden zwar die Probleme der
Rückholung thematisiert, aber es wird nicht dargestellt, dass
die Alternative „Verfüllung“ eine Flutung des
Atommülls mit Magnesiumchlorid-Lauge bedeutet.
|
Bericht
in der „ZEIT“
BfS-Animation
des Ergebnisses des Optionenvergleiches
NDR-Bericht
vom 20.1.2010
Kölner
Stadtanzeiger vom 19.1.2010
|
|
|
|
18.1.2010
– abends In
Wolfenbüttel wird das Ergebnis des Optionenvergleiches vor
500 Zuschauern vorgestellt und findet breiteste Zustimmung
|
Bericht
der Wolfenbütteler Zeitung
|
|
|
|
18.1.2010
- morgens Der Asse
II-Koordinationskreis fordert die unverzügliche Umsetzung der
Rückholung des Atommülls aus der Asse
|
Presseerklärung
„Anfangen!“
|
|
|
|
15.1.2010 Das
Bundesamt für Strahlenschutz stellt sein Ergebnis des
Optionenvergleiches vor und setzt aus Gründen der
Langzeitsicherheit die Rückholung an oberste Stelle.
|
Studie
zum Optionenvergleich
Animation
zum Optionenvergleich
|
|
|
|
4.1.2010 Der
A2K macht öffentlich klar, dass das vom BfS als
„Vollverfüllung“ titulierte Konzept nur eine
Variante des alten verworfenen Flutungskonzeptes darstellt.
|
Presseerklärung
„'Vollverfüllung' ist Flutung“ mit
Hintergrundinformationen
"Ohne
Langzeitsicherheit keine Genehmigung", BZ 5.1.2010
"Atommüll
in Magnesiumchlorid",
FR 5.1.2010
Fernsehbericht
auf NDR
(ab
Zeitmarke 15:09 min)
Fernsehbericht
auf RTLregional
Reaktion
des BfS
|
|
|
|
29.11.2009 Rückblick
auf die Entwicklung im Herbst 2009
|
Asse
II – der Druck wächst: Artikel
für
die Zeitschrift „anti-atom-aktuell“
|
|
|
|
27.11.2009 Die
Arbeitsgruppe Optionenvergleich (AGO) veröffentlicht ihre
Stellungnahmen zu den Machbarkeitsstudien.
|
AGO-Stellungnahme
zu den Machbarkeitsstudien,
mit interessanten Sondervoten von Dr. Ralf Krupp und Prof. Rolf
Bertram
|
|
|
|
5.11.2009,
19 Uhr: BfS-Veranstaltung:
„Grundlagen der Bewertung der Stilllegungsoptionen für
das Endlager Asse II“ Lindenhalle Wolfenbüttel
|
Hier
der Link zur Veranstaltungsseite der neuen BfS-Internetpräsenz
zur Asse, „Endlager-Asse.de“.
|
|
|
|
2.10.2009: Die
Machbarkeitsstudien zu den drei Optionen werden in
Schöppenstedt veröffentlicht.
|
Studie
zur
Rückholung (Kurzfassung,
Videoclip) Studie
zur
Umlagerung (Kurzfassung,
Videoclip) Studie
zur
Verfüllung (Kurzfassung,
Videoclip) Veranstaltungsbericht
der
Braunschweiger Zeitung
|
|
|
|
21.9.2009: Reaktionen
aus dem Asse-II-Koordinationskreis auf den Kriterienbericht –
Pressekonferenz in Hannover
|
Presseerklärung
„Revidierbarkeit und Überwachbarkeit
zentral!“ Presseerklärung
„Langzeitsicherheit zentral!“
|
|
|
3.9.2009: Der
Kriterien-Bericht des BfS zur Prüfung der Optionen
erscheint.
|
Kriterien-Bericht
des
BfS
|
|
|
|
28.8.2009: Reaktion
aus dem Asse-II-Koordinationskreis auf die Leistungsbeschreibungen
– Pressekonferenz einzelner Gruppen in Wolfenbüttel
|
Presseerklärung
„Rückholung noch ernsthafte Option?“
|
|
|
16.7.2009: Das
BfS gibt bekannt, dass die Sprengstoffe aus der Asse geborgen
wurden
|
Bericht
des NDR
|
|
|
|
9.7.2009
abends: Das BfS veröffentlicht die
Leistungsbeschreibungen für die Machbarkeitsstudien zu
den drei Optionen
|
Leistungsbeschreibung
„Möglichkeit der Rückholung“ Leistungsbeschreibung
„Machbarkeit der Umlagerung“ Leistungsbeschreibung
„Strahlenschutz bei Umlagerung“
|
|
|
|
9.7.2009
nachmittags: Pressekonferenz mit Kritik des
Asse-II-Koordinationskreises an mangelnder Transparenz des BfS -
MAW-Rückholung nicht Teil der Notfallplanungen -
Nichtveröffentlichung der Leistungsbeschreibungen -
Belassen der Sprengstoffe unter Tage
|
Presseerklärung
„Versprechen von Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung
einlösen!“
Bericht
in der Wolfenbüttler Zeitung
|
|
|
2.7.2009: Pressekonferenz
des BfS mit Bekanntgabe der Notfallplanungen und des Antrags auf
Genehmigung des Umgangs mit radioaktiven Stoffen gemäß
Strahlenschutzverordnung
|
Pressemitteilung
des BfS vom 2.7.2009
|
|
|
|
8.3.2009: Kritik
des Asse-II-Koordinationskreises am Vorgehen des BfS:„Betreiber
verzweifelt gesucht“
|
Presseerklärung
„Betreiber verzweifelt gesucht“
|
|
|
26.2.2009: Mehr
als 15.000 Menschen bilden unter dem Motto „Wir bringen
Licht ins Dunkel“ die 52 km lange Lichterkette Braunschweig
- ASSE II – KONRAD
|
Homepage
Lichterkette09.de
|
|
|
30.1.2009: Der
Bundestag verabschiedet die 10. Novelle des Atomgesetzes und
definiert damit die Asse als Endlager für atomare Abfälle
– ohne dass je ein Planfeststellungsverfahren dafür
durchgeführt wurde.
|
Hintergrundbericht
mit Gesetzesentwürfen und Bundestagsmitschnitten
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Verantwortlich
für diese Seite: Andreas Riekeberg, info
(bei) asse-watch.de Keine
Verantwortung für externe Links!
|
|